|
|
|
|
|
|
|
|
| Bundesland |
Rheinland Pfalz |
| Landkreis |
Bernkastel-Wittlich |
| Verbandsgemeinde |
Manderscheid |
| Einwohner |
62 |
| Vorwahl |
06567 |
| Ortsbürgermeister |
Joerg Klein |
Stand
|
08.01.2012 |
|
|
Schwarzenborn (Eifel) ist ein Ort in der Verbandsgemeinde Manderscheid
im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz (Deutschland). |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
Geographie |
|
|
|
| |
Schwarzenborn liegt in einem Mischwaldgebiet der westlichen Vulkaneifel unweit des Kloster Himmerod und der Stadt Manderscheid mit den angrenzenden Burgen und Maaren.
Koordinaten: 50° 2´N, 6° 43´O |
|
|
NAVIGATION
Handel und Gewerbe
Ferien Wohnung
Kontakt
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
GESCHICHTE
Schwarzenborn gehörte seit dem Spätmittelalter zur Grafschaft Manderscheid und wurde bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1762 von der Linie Manderscheid-Kail regiert, die im nahen Oberkail eine Burg besaß; danach fiel die Herrschaft an die Linie Manderscheid-Blankenheim, bis das linksrheinische Gebiet 1794 französisch wurde. 1814 kam Schwarzenborn zu Preußen, das den Ort über die Bürgermeisterei Oberkail verwaltete. Die Kirche von Oberkail diente den Schwarzenbornen auch als Pfarrgemeinde, aber auch das Kloster Himmerod, rund 3 km südöstlich, prägte die Gegend. |
|
| Kloster Himmerod |
|
|
|
| |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
1296, am 12. Juni, wird das Dorf Schwarzenborn erstmals erwähnt, als der Ritter
Wilhelm von Manderscheid seinen Wald „Kammerforst“ an das Kloster Himmerod
verkaufte.
Dieser Erwerb des Klosters bei „Schwartzenburne“ wurde am 04.01.1310 von König
Heinrich bestätigt.
Das Dorf dürfte jedoch viel älter sein, worauf vorgeschichtliche Funde (Steinwerkzeuge)
und Grabhügel hindeuten.
Schwarzenborn liegt an der alten „Weinstraße“, die früher einmal die kürzeste
Verbindung zwischen Trier und Köln darstellte.
In Schwarzenborn hat es seit alters her an dieser Straße im „Nisenhaus“ eine Herberge
mit Brauerei gegeben, in der noch bis etwa 1900 Bier gebraut wurde (siehe
Fotodokumentation).
Das Dorf Schwarzenborn gehörte bis zum Einmarsch der französischen
Revolutionstruppen im Jahre 1794 stets zur Grafschaft Kayl im Herzogtum Luxemburg.
Die bis 1794 der Grundherrschaft Kayl zinspflichtigen Erbhöfe in Schwarzenborn waren
sogenannte, unteilbare „Stock-, Schafft- oder Vogteigüter“, die erblich stets nur an
einen Sohn oder an eine Tochter des Stockinhabers übergingen.
1795 wurde bei einer Verwaltungsreform für die damals französisch besetzten Gebiete
Schwarzenborn nebst des rechts der Salm gelegenen Überscheid des Dorfes
Eisenschmitt der Marie (Bürgermeisterei) Oberkail im Kanton Dudeldorf zugeteilt.
In der darauf folgenden preußischen Zeit blieb Schwarzenborn weiterhin ein Teil des
Bürgermeisteramtsbezirkes Oberkail. |
|
| Filialkirche Schwarzenborn |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Filialkirche Schwarzenborn
Kirchlich gehörte Schwarzenborn seit Alters her zur Pfarrei Gransdorf.
Seit 1817 gehört Schwarzenborn zur Pfarrei Eisenschmitt.
Die erste Kapelle soll 1780 erbaut worden sein.
Die heutige Kapelle wurde am 27.11.1866 eingeweiht. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
SEHENSWÜRDIGKEITEN
Schwarzenborn verfügt über ein Gasthaus und über eine kleine Kapelle mit schlankem Turm. |
|
| Die Filialkirche 1954 |
|
|
|
|
|
|
| |
|
webdesign - Copyrights © 2006-2007 EifelMan |